Kinder forschen
Die gemeinnützige Stiftung Kinder forschen engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Die Stiftung Kinder forschen verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Dieter Schwarz Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Um das Bildungsangebot der Stiftung „Kinder forschen“ (ehemals: „Haus der kleinen Forscher“) für die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte im Ennepe-Ruhr-Kreis wieder zugänglich zu machen, hat das Regionale Bildungsbüro die Gründung eines lokalen Netzwerks vorangetrieben. So konnte im Dezember eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stiftung, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und der vhs Ennepe-Ruhr-Süd abgeschlossen werden, welche die Netzwerkkoordination übernommen hat. Die Berufskollegs Hattingen, Witten und Ennepetal stellen als Förderpartner kostenlos Räumlichkeiten für die Fortbildungen zur Verfügung. Die Reichert-Alanod-Stiftung aus Ennepetal konnte für eine finanzielle Förderung gewonnen werden. Das neue Netzwerk „Kinder forschen im Ennepe- Ruhr-Kreis“ hat für 2026 zunächst sechs Fortbildungen geplant, um einen Beitrag zu guter früher MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Region zu leisten.

„Fehlerhafte Menschen und Maschinenfehler. Warum wir eine Error Literacy brauchen“
Webvortrag von vhs.wissen live
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Schon vor einigen Jahrzehnten wunderte sich ein Softwareentwickler, was den Menschen denn so den Kopf vernebelt, dass sie glaubten, Computer würden keine Fehler machen. Heute sind wir mit den „Halluzinationen“, „Lügen“ - also den Fehlern großer Sprachmodelle wie ChatGPT - konfrontiert. Trotzdem vertrauen viele Menschen den Aussagen der KI und überprüfen die Ergebnisse nicht.Der Vortrag widmet sich der Geschichte maschineller und menschlicher Fehler. Er diskutiert die Hartnäckigkeit des Maschinenglaubens, das Stereotyp vom fehlerhaften Menschen sowie die Zunahme technologischer Fehler in den letzten Dekaden, um schließlich zu thematisieren, warum wir eine „Error Literacy“ brauchen.
Martina Heßler ist Professorin für Technikgeschichte an der TU Darmstadt. Sie beschäftigt sich mit der Geschichte von Mensch-Maschinen-Verhältnissen, mit Technikemotionen und technologischen Fehlern. Martina Heßler ist Mitglied von acatech.
Kurs-Nr. A4632H
Dozentin/Dozent
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Daten
Di. 24.02.2026
, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Di., 24.02.2026
19:30 - 21:00 Uhr
Kosten
kostenlos
Online
Ansprechpartnerin/
Ansprechpartner
Anne-Marie Dienstbier
dienstbier@vhs-en-sued.de
+4923329186175
Stephanie Neugebauer
neugebauer@vhs-en-sued.de
+4923329186112
